Jahresbericht 2016

Schon entdeckt?

Hier können Freunde und Spender nachlesen, was die Stiftung Aktion pro Humanität 2016 in Benin und im Niger für die Menschen auf den Weg gebracht hat:

Jahresbericht für 2016

Herzliche Einladung an Spender und Freunde

Die Aktion pro Humanität lädt ein: Adventliches Kaffeetrinken in Kevelar im Priesterhaus

Armandine

Armandine

Kevelaer. Mit Bildern und Erzählungen blickt die Stiftung Aktion pro Humanität (APH) am 09.12.17 auf ein ereignisreiches Projektjahr im westafrikanischen Benin zurück. Freunde, Förderer und alle, die sich über die humanitäre Arbeit der APH in Westafrika informieren möchten, sind herzlich eingeladen zum adventlichen Kaffeetrinken im Priesterhaus (am Kapellenplatz in Kevelaer).

Termin: Samstag, 9. Dezember, 15:30 Uhr.

Seit mehr als 20 Jahren unterhält APH ein Buschkrankenhaus im Westens Benins. Knapp 60 afrikanische Mitarbeiter, vom Arzt bis zur Hebamme und zum Gärtner, sind dort fest angestellt. Das Projekt finanziert sich mit Spendengeldern.

Hilfe für Somalia vom Niederrhein

Weihbischof Lohmann initiierte Allianz gegen den Hunger in Ostafrika – Die Aktion pro Humanität konnte 35.980 Euro an Cap Anamur weiterleiten

Die Wasserlieferung ist angekommen im Dorf Balli Ahmed. Die Menschen warten schon auf das frische Wasser und jede Familie bekommt ihre Ration.

Am Niederrhein. Es ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität geworden. Weihbischof Rolf Lohmann hatte vor wenigen Wochen angesichts der Hungerkatastrophe in Somalia zur Hilfe aufgerufen und eine Allianz gegen den Hunger in Ostafrika initiiert. Nun meldete die in Kevelaer beheimatete „Aktion pro Humanität“ (APH), seit Jahren selbst in Westafrika engagiert, das Ergebnis: 35.980 Euro sind zusammengekommen.

Freunde und Förderer der „Aktion pro Humanität“, die Pfarrgemeinde St. Marien Kevelaer, Unternehmer vom Niederrhein, u.a. die Stiftung der Familie Seibt (Wesel-Flüren), Bernd Zevens (Kleve), die Firma Horlemann (Uedem), haben diese Spendensumme möglich gemacht. Die Medizinerin und APH-Vorsitzende Dr. Elke Kleuren-Schryvers (APH) konnte das Geld nun an Cap Anamur weiterleiten. „Ein großes und herzliches Dankeschön an den Niederrhein“, so der Essener Kinderarzt Dr. Werner Strahl, der sich seit vielen Jahren für Cap Anamur engagiert und selbst mehrfach in Somalia war.

„Fast drei Jahre lang hatte es in Somalia nicht geregnet. Wo einst grünes Weideland Nahrungsgrundlage für Ziegen- und Kamelherden war und Landwirtschaft betrieben wurde, gab es nur noch Gestrüpp und Sandwüsten. Vor allem die ländliche  Bevölkerung litt unter der Dürre. Mehr als die Hälfte verdiente als Vieh-Nomaden ihr Geld doch ein Großteil ihrer Tiere – und damit ihrer Existenzgrundlage – verdurstete unter der brennenden Sonne“, so der Kinderarzt. Das Cap Anamur-Team versorgte vor allem die auf dem Land zurückgebliebenen Menschen und Tiere mit Wasser,  verteilte Nahrungsmittelpakete mit Reis, Bohnen, Thunfisch, Salz und Öl und half u.a. bei der Betreuung von Patienten, von denen viele unter Cholera, Durchfallerkrankungen und Masern litten.

„Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur in einer Krisensituation zu helfen, sondern auch nachhaltig zu handeln. Aus diesem Grund haben wir nun in Somalia Wasserauffangbecken gebaut, um auch in Zukunft die Wasserversorgung in Somalia sichern zu können“, so Dr. Werner Strahl. Sogenannte „Birkas“ sind Regenauffangstationen, die bis zu 500 Kubikmeter Wasser fassen können, also beinahe so viel wie ein kleines Schwimmbecken. Das neue Wasserauffangbecken liegt in der Nähe des Dorfes Balli Awad in der Region Sabawanag. Von dem dort gesammelten Wasser sollen in Zukunft bis zu 200 Familien profitieren können.