Die Väter des Projekts

Akin Fatoyinbo

Akin war einer der Männer der ersten Stunde, die der Aktion pro Humanität immer hilfreich zur Seite standen. Er hat uns diesem Kontinent näher gebracht, Motivation gegen den Afro-Pessimismus gegeben. Mit seiner afro-europäischen Denkweise konnte er uns „Afrika-Greenhorns“ so wunderbar die Sichtweisen auf diesen Kontinent eröffnen. Er hat uns Ängste genommen, auf Probleme und Gefahren hingewiesen. Uns bestärkt, immer ganz konkret zu sein und vor allem nahe bei den Menschen – stets im Dialog mit ihnen. Er war ein wunderbarer Lehrmeister, ein treuer Freund und großartiger Förderer.

Um so schmerzlicher war es, Akin als Freund verlieren zu müssen. Sein Geist wird immer in unserer Arbeit weiterleben.

Herbert Schryvers

Voller Tatendrang und Freunde war er immer, wenn er nach Afrika aufbrach. Jeder kannte ihn, schätzte seine Fröhlichkeit und Aufmerksamkeit, obwohl er nicht französisch sprach. „Der große Patron“ erkannte immer, wenn jemand ein gravierendes Problem hatte. Besonders die Kinder Evelyne, Edan, Jean, Epiphan und Roland lagen ihm am Herzen.

Es waren gehandicapte Kinder, benachteiligt durch Sichelfüße, starke Unterernährung, Gehörlosigkeit, Aids. Er trug mit seinem Handeln dafür Sorge, dass APH diese Kinder „auf den Weg brachte“. Er freut sich sicherlich „ein Loch in die Mütze“, wenn er die Kinder heute sieht. Sie beschreiten alle ihren Weg mit einer guten Ausbildung und sind dabei erwachsen zu werden, fröhlich und guten Mutes.  Lieber Herbert „grand merci“.