Spender vom Niederrhein

Päckchen packen für afrikanische Kinder

Weihnachtspäckchen vom Niederrhein für AfrikaDer Weihnachtsmann, Papa Noél, bekommt Hilfe

Für die Kinder der Katholischen Bekenntnisgrundschule in Bedburg-Hau ist es ein Riesen-Spaß. „Wir wollen den Kindern in Afrika eine Freude machen“, so der Tenor. Fleißig stellen sie die ersten Päckchen zusammen.Sie sind für die Kinder im Waisenhaus der Aktion pro Humanität (APH) in Gohomey, Benin (Westafrika) bestimmt. Damit sie pünktlich zu Weihnachten auch dort ankommen, wird früh gepackt. Denn der Weg für ein solches Päckchen ist lang.Denn nicht nur die Kinder im eigenen Waisenhaus sollen eine Weihnachtsüberraschung bekommen, sondern auch andere Waisenkinder, Kinder aus Aidsfamilien und Kinder, die dann in Krankenhäusern sind. Die Kinder vom Niederrhein denken an Kinder in Afrika und bereiten ihnen eine Weihnachtsfreude“.

Kinder waren gefordert

„Ein Weihnachtspäckchen packen kann jedes Kind. In Familien, in Kindergärten und in Schulen kann man es auch gemeinsam. Das macht noch viel mehr Spaß“, meint Dr. Elke Kleuren-Schryvers. Wie es aussehen sollte, was einzupacken ist und warum die Postpaket-Größe S perfekt ist, wurde ausführlich erläutert. Die Päckchen wurden in vier Gruppen eingeteilt: Mädchen von zwei bis sechs Jahren und Mädchen von sieben bis 14 Jahren. Für Jungen galt die gleicheAltersunterteilung.

Anfang Dezember sind alle Päckchen für die Unterstützung des Weihnachtsmannes, der in Benin „Papa Noèl“ heißt, in Benin angekommen. Mit einem See-Container, auf einem großen Frachtschiff. Oliver Bayer, der deutsche APH-Projektleiter und Initiator dieser Aktivität, hat dann die Geschenke im Hafen von Cotonou in Empfang genommen und verteilt. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest, versteht sich.

Dezember 2007