Die Drillinge

Severin, Silvan und Sebastian kamen im Dezember 2016 in die Obhut von APH. Kurz vor Weihnachten brachte Ihre Oma sie in die Kinderkrippe, nachdem sie vergeblich an andere Türen geklopft hatte, um Unterstützung zu bekommen. Die Kinder waren viel, viel zu klein und völlig unterernährt. Nach und nach lernte Großmama das Zubreiten der Milch mit abgekochtem Wasser und alle Dinge für ein kontinuierliches Wachstum. Viele Monate konnten wir sie in der Kinderkrippe begleiten, bevor sie unter der Aufsicht unserer Kinderschwester Katharine auf ihr Dorf zurück konnten.

Im Rahmen des Dorfbetreuungs-Programmes erfolgen regelmäßige Besuche mit gesundheitlicher Prüfung und beständiger Gewichtskontrolle. Den drei „Lausbuben“ geht es mit ihrer Oma zusammen im Dorf gut. Sie entwickeln sich weiter prächtig.

Oktober 2008
Oktober 2008: Jean, Jaques und Jacobe geht es gut. Sie leben immer noch bei ihrer Großmutter auf dem Dorf. Allerdings ist das 70 Kilometer entfernt von Gohomey und so haben wir uns bei unserem letzten Besuch im Oktober darauf geeinigt, dass sie sich vierteljährlich zur Verlaufskontrolle vorstellen. Abgesehen von kleineren gesundheitlichen Problemen, die bisher immer in der Krankenstation der Region behandelt werden konnten, geht es den Dreien gut.

Ihr Gewicht hat sich gut stabilisiert, auch wenn sie noch nicht ganz in der sogenannten „grünen Zone“ der Normalgewichtigkeit angekommen sind, so macht ihre Entwicklung doch weiter gute Fortschritte. Sie trippeln munter alleine auf die Waage und suchen, das ist so positiv auffällig, immer die körperliche Nähe zu ihrer Großmutter. Diese wirkte bei unserem jetzigen Treffen allerdings rechtschaffen erschöpft. Doch wen wundert´s bei drei so kleinen, quirligen Kerlchen!

Die Großmutter hat sich jetzt allerdings die Hilfe des Vaters und Onkels der Drillinge an die Seite geholt, damit sie sich schon mal etwas mehr ausruhen kann.