Das Musical – „subway-all-ein“

Am 18.11. geht es los …
es öffnet sich das Bühnenhaus in Kevelaer:

Das Musical über Liebe und Angst …. und das Leben dazwischen – www.subway-all-ein.de

Das im vergangenen Jahr uraufgeführte Musical „Subway-all-ein“ der Family Singers aus Pfalzdorf kommt in Kevelaer auf die Bühne.

Die vielen jugendlichen Teilnehmer, der Kinderchor aus Kessel, die Schauspieler unter Leitung von Doro Höing, das Orchester, alle sind wieder an der Berliner U-Bahn in Berlin und warten auf Mitfahrende. Die Sopranistin Annette Regnitter, Rapper Jens (Nesti) Ernesti, das Streichquartett Converse String Quartet, haben ihre Tickets bereits gelöst, genauso wie der Schriftsteller (Christian Drießen), der Parolendrescher (Hans-Peter Bause), der pensionierte Lehrer (Wolfgang Brakhan), die „ältere“ Dame (Luzia Brakhan) … und viele andere mehr.

Hier kann man schon mal kurz hineinschauen – in den Trailer auf You Tube .  Näheres zum wunderbaren Musical und den Kartenverkauf gibt es bei http://www.subway-all-ein.de/tickets.html. Gut nachlesen lässt sich das ganze in der Rheinischen Post.: „Ich habe Menschen in Schubladen gesteckt“ ..

Wir sagen „toi-toi-toi“ für die drei Aufführungen und freuen uns sehr darüber, das ein Teil der Einnahme als Spende an die Stiftung Aktion pro Humanität geht. Es kann weiter gehen mit unserer Kinderstation. Ein ganz herzliches Dankeschön!!!

Allianz gegen den Hunger in Ostafrika

Eine Niederrhein-Allianz hilft zusammen mit CAP ANAMUR gegen den Hunger in Ostafrika
 – mit 36 Cent kann man ein Kind einen Tag lang satt machen –

Den Hunger überleben … etwas mehr in den Bauch bekommen können als in brackigem Wasser aufgekochte Blätter … wieder einmal spüren dürfen, was das für ein Gefühl ist, näherungsweise satt zu werden … vor Hunger wimmernde Kinder friedlich schlafen zu sehen …

Für 25 Millionen Menschen in Ostafrika – das sind so viele Menschen wie in NRW, in Rheinland-Pfalz und Hessen leben – ist das jetzt, in diesem Moment, eine Farce, ein Traum, weit weg von der schrecklichen Realität. 25 Millionen Menschen hungern in Ostafrika, weil der Regen ausgeblieben ist, weil Mensch und Tier kein Wasser mehr haben. Und wo kein Wasser ist, ist keine Nahrung.  Weihbischof Rolf Lohmann regte die Niederrhein-Aktion gegen die Hungersnot in Ostafrika  in den letzten Tagen seines Dienstes in Kevelaer als Rektor der Wallfahrt an. Die Aktion Pro Humanität, selbst seit zwei Jahrzehnten in Benin und im Niger aktiv, kontaktierte das Mediziner-Team von „Cap Anamur„.

„Es war wie zu Beginn unserer Arbeit 1994“, so Dr. Elke Kleuren-Schryvers, Ärztin und Vorsitzende der APH. „Auch da gab es eine große Hungerkatastrophe in Somalia, und schon damals arbeiteten wir mit den Experten von Cap Anamur zusammen.“

Cap Anamur in Somaliland

Zurzeit sind die Teams von „Cap Anamur“ wieder in Somalia, genauer in Somaliland, dem befriedeten Norden Somalias. Nach drei Jahren Dürre verlieren die Nomaden ihr letztes Vieh. Es gibt nichts mehr zu essen und Wasser auch kaum noch. „Wir versuchen eine Versorgungsbrücke zu den hungernden Menschen in die weiter von südsudanesischem Truppen bombardierten Nuba-Berge zu legen“, so der Essener Kinderarzt Dr. Werner

Seit Juli 2009 betreibt Cap Anamur das einzige Kinderkrankenhaus in Sierra Leone.
Visite auf der Feedingstation:
Dr. Werner Strahl (Vorstandsmitglied, Cap Anamur) untersucht einen stark unterernährten Jungen.

Strahl, Frontman von Cap Anamur.  „Wir bringen den Menschen Trinkwasser und Grundnahrungsmittel wie Sorgum (Hirse), Mais, Öl und Zucker bis die Notversorgung durch die Regierung oder vom Welternährungsprogramm übernommen wird.

Als Hilfsorganisation können wir solche Grundnahrungsmittel immer noch auf den lokalen Märkten kaufen, doch die Menschen, die als Nomaden bereits 70 Prozent ihres Viehs nach mehrjähriger Dürre verloren haben, sind absolut mittellos“.

Über UNICEF können die Cap Anamur-Helfer in ausreichendem Maße mit z.B. besonders proteinreicher Nahrung beliefert werden: Plumpy Nut, eine proteinreiche Erdnuss-Paste, die in kleine Päckchen abgefüllt ist. Ein Päckchen liefert einem Kind am Tag ausreichend Proteine und Nährstoffe, sichert das Überleben – und kostet pro Kind und Tag 36 Cent. Und – auch das ist wichtig – die Erdnuss-Paste kann ohne Zugabe von Wasser eingenommen werden.

„Es ist auch möglich, die F-100 Spezialmilch für schwerst unterernährte Kleinkinder über diesen Weg zu ordern“, so Elke Kleuren-Schryvers. „Einen halben Liter Milch kann man aus einem solchen Päckchen mit sauberem Wasser herstellen: Kosten: 63 Cent pro Tag und Kind!“

„Unser Team in Caynabu in Somaliland arbeitet mit einheimischem Fachpersonal zusammen in einem Krankenhaus, in dem wir ein Feeding-Center betreiben, also so eine Rettungsstation für an schwerster Unterernährung leidenden Babys und Kleinkinder. Aber auch hungernde Erwachsene, die sich neben dem Krankenhaus einfach niederlassen oder in den Dörfern leben, versorgen wir“ , so Werner Strahl, der Kinderarzt,  der auch mit 70 Jahren keinen eigenen Einsatz scheut. Als die Ebola-Krise in Sierra Leone ausbrach, war er vor Ort. Und vor wenigen Monaten war er in Somaliland.

 

Aufruf Aktion pro Humanität gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Marien

Die Aktion pro Humanität ruft nun gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Marien in Kevelaer und einigen niederrheinischen Unternehmen und Organisationen zu einer Allianz der Akuthilfe gegen diesen Hunger der Menschen in Somaliland auf. „Jeder Euro hat Konsequenzen, denn er bedeutet mindestens einen Tag zu überleben. Jeder fehlende Euro…“, Elke Kleuren-Schryvers mag den Satz gar nicht zu Ende sprechen.

Soforthilfe von 27.000 Euro hat die APH dank der Spendebereitschaft von Unternehmen und Organsiationen schon zusammentrommeln können.  Das Geld wird nun an Cap Anamur transferiert zum Einkauf der Nahrungsmittel.

 

Treuer Helfer: Frank Seibt „sieht seinen Auftrag“

Und wieder ein treuer Helfer in der Not ist Frank Seibt von der Stiftung der Familie Seibt, Grav-Insel, Wesel-Flüren und dem Verein „Wir helfen Kindern weltweit“, der spontan 15.000 Euro bereitstellte: „Wenn wir in unserer heutigen Welt trotz ausreichender Nahrungs- und Finanzmittel nicht in der Lage sind, alle Menschen auf unserer Erde zu ernähren, müssen wir unser Bestmögliches versuchen, in solchen Katastrophen-Situationen durch konkrete Aktionsbündnisse von Helfern vor Ort und Spendeninitiativen hier möglichst viele Menschen schnell und gezielt vor dem entsetzlich qualvollen Tod durch Hunger  und Durst zu bewahren. So sehen wir unseren Auftrag.“  Der Klever Unternehmer Bernd Zevens spendet 5.000,-

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Euro im Kampf gegen den Hunger. Ebenso auch die Kirchengemeinde St. Marien Kevelaer. Ein weiteres niederrheinisches Unternehmen stellt 2.000,- Euro bereit.

„Wir müssen leidenschaftlicher werden in unserem Mitleiden, engagierter in unserem Handeln für diese Menschen, die von ihrem Hunger zerfressen werden. Wir müssen konsequenter werden im Teilen, im Ermöglichen von Überlebenschancen und Perspektiven für so viele Menschen auf der Welt“, begründet der neue Regionalbischof am Niederrhein, Rolf Lohmann, die Initiative.

 

Spenden an die Stiftung Aktion pro Humanität, Stichwort „Hungerhilfe Ostafrika“
Volksbank an der Niers IBAN DE39 320 613 84 4330 1300 11 BIC GENODE1GDL

Den Hunger überleben

Friedenswallfahrt 27.08.17

Gemeinsam mit der beeindruckenden Stahlskulptur „Engel der Kulturen“ der Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten werden wir in diesem Jahr auf unserem Friedenspilgerweg sein. Nicht das Trennende thematisieren, sondern das Gemeinsame, das Verbindende betonen. Das zeigt dieses Kunstwerk in sehr besonderer Weise. In der ganzen Welt ist dieses Performance-Kunstobjekt seit 2008 unterwegs. Abraham-Karawane nennt sich diese Reise.

Am Sonntag, 27. August 2017 um 17.00 Uhr soll sie neuerlich in Kevelaer starten, unsere Karawane der Friedenspilger der drei abrahamitischen Religionen: Juden, Christen und Muslime. 2015 vom Friedensaktivisten Dr. Rupert Neudeck mitinitiiert in Erinnerung an Martin Luther King und seine historisches „I have a dream“.

„Hier von Kevelaer aus, dem Ort der Perspektive für die „Afflicti“, die Geschlagenen und Geschundenen unserer Zeit“, so betont es der Rektor der Wallfahrt, Weihbischof Rolf Lohmann, ist es allen drei Religionen von Beginn an ein Anliegen gewesen, sich klar zu positionieren gegen immer mehr Waffen oder andere Gewalt, gegen Terror – ob politisch von links, von rechts oder im Namen der Religionen. Wir bitten unseren Schöpfergott bei dieser Friedenswallfahrt, dass er uns immer mehr zu wirklichen, authentischen Werkzeugen seiner Ehrfurcht vor dem Leben, seines Gewaltverzichts, seiner Dialogbereitschaft, Gerechtigkeit und seines Friedens macht.

Mit dieser Intention wollen wir unseren gemeinsamen interreligiösen Friedenspilgerweg 2017 gehen. Froh, engagiert, betend, singend und musizierend.“

Wir alle freuen uns, miteinander auf dem Weg zu sein! Herzlich willkommen.

Epiphane und Roland

Dank aus Aleppo

176 km … welch großartige Leistung !

ROTARY – Benefizkonzert am 07.10.2017

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Peter Schaap vom ROTARY Club Geldern!
Die Stiftung Aktion pro Humanität partizipiert am wunderbaren Benefiz-Konzert Traditrional Jazz

Traditoneller Jazz Benefizkonzert Vol. 3 , aus einer Idee zur Hilfe ist eine kleine Jazzkonzertreihe geworden, nun die dritte Ausgabe. Immer für den guten Zweck, immer ehrenamtlich, immer mit dem gesamten Reinerlös für die jeweiligen Projekte und immer mit viel Spaß für alle Beteiligten. Es ist gelungen, auch für das dritte Benefizkonzert Spitzenmusiker des traditionellen klassischen Jazz zu engagieren.

The Three Wise Men

Frank Roberscheuten (sax, cl), Rossano Sportiello (p) und Martin Breinschmid (dr) gehören zur absoluten Weltspitze des traditionellen Jazz.

Nils Conrad (dr) als Gast, ein junger Schlagzeuger in der Tradition von Gene Krupa und Huub Janssen , hoffnungsvoll fantastisch.

Eine Hommage an das Benny Goodman Quartett bildet einen Teil des Konzertes. Die Musiker werden in der Originalbesetzung des Quartetts mit uns eine Reise in die Swingwelt  Benny Goodman’s machen.

Tickets können Sie sich hier sichern: http://www.rotarybenefizkonzert.com/Tickets/

 

Herzlichen Glückwunsch Herr Weihbischof

Zum allerersten Mal – im Februar 2016 – so berichtete der Rektor der Wallfahrt und Pastor von St. Marien in Kevelaer Rolf Lohmann damals, reiste er in ein Entwicklungsland und dann gleich nach Westafrika, von dem man früher wegen der Malaria und allerlei anderer Gesundheitsgefahren sagte, es sei das Grab des weißen Mannes.

Doch das Team der Aktion pro Humanität war fröhlich auf dem Weg, voller Gottvertrauen und natürlich unter dem besonderen Schutz der Kevelaerer Gottesmutter, der Consolatrix afflictorum stehend. Eine Kopie ihres Gnadenbildes war mit im Gepäck, welches in den Bildstock, einen afrikanischen Lebensbaum, integriert werden sollte, um dann inmitten des APH-Hospitals in Gohomey in der kleinen, ganz zentralen Gnadenkapelle mitten unter den Kranken, ihren Familien und den Behandelnden, Mitarbeitenden und Pflegenden zu sein.

Segnen, segnen, segnen …. „Noch nie habe ich so viele Menschen in so kurzer Zeit gesegnet“, sagte Rolf Lohmann, strahlte und schwitzte. Das bleibt keinem erspart in der tropisch-feuchten Hitze Westafrikas.

Zu allen Menschen hatte er sofort einen herzlichen Kontakt. Die Kranken im Krankenhaus erbaten seinen Segen, die Waisenkinder und die Pflege-/Mütter und kleinen Kinder aus der Kinderkrippe empfingen strahlend seinen Segen ebenso wie die schwer behinderten Kinder im Orthopädie-Zentrum in Lokossa, die sich um ihn scharten und die psychisch kranken Menschen in einem kleinen Psychiatrie-Zentrum bei Dogbo.

Sehr beeindruckend war der Besuch im völlig überfüllten Gefängnis in Lokossa. Hier stand Pastor Rolf Lohmann einer Wand von Menschen gegenüber. Vor Kraft strotzenden, spürbar zu Gewalt bereiten Männern und einen Moment lang war nicht klar, wohin es gehen würde. Doch dann – an der Seite der Gefängnisdirektorin – die herzenswarme Begrüßung durch Rolf Lohmann, die guten Wünsche für das Leben eines jeden einzelnen Gefangenen und die ruhige, sehr empathische Frage an die Männer, ob sie gesegnet werden möchten. Das laute, fast tumultartige „oui“ wird niemand vergessen und auch diese Stille während des Segens an diesem Ort, an dem es sonst nur so wimmelt von Stimmengewirr.

Domkapitular und Rektor der Wallfahrt in Kevelaer, Pastor Rolf Lohmann wurde am 25. April in Münster von Bischof Dr. Felix Genn zum neuen Weihbischof am Niederrhein ernannt. Rolf Lohmann ist seit 2015 Kuratoriumsmitglied der Stiftung Aktion pro Humanität und ein wirklich überzeugter und überzeugender, engagierter Mitstreiter für die „Ohnmächtigen“ unserer Welt.

Wir gratulieren ihm sehr herzlich und mit uns tun das unsere Freunde in der Welt: Erzbischof Laurent Lompo ausdem Niger/Westafrika, unser gesamtes Projekt-Team in Gohomey in Benin/Westafrika, Father Firas in Aleppo/Syrien und das gesamte MOAS-Team auf dem Flüchtlingsrettungsschiff PHOENIX im Mittelmeer.

Wir wünschen Rolf Lohmann Kraft für den schweren Abschied hier. Die Menschen hier in Kevelaer sind sehr traurig, Tränen werden fließen. Für den Neubeginn in Xanten wünschen wir ihm Gottes stark machenden und inspirierenden Segen, der ihn begleite ebenso wie der tröstliche Zuspruch der Gottesmutter in schweren Stunden.

Berufen wurden ein engagierter und authentischer Kirchenmann und ein den Menschen empathisch begegnender „pasteur“ [Hirte]. Seine Bitte um unser aller Gebet für ihn auf seinem Weg erfüllen wir in Verbundenheit und von Herzen gern!

Wir alle vom Team der Aktion pro Humanität – sei es hier vor Ort oder in der Welt – wünschen uns sehr, dass Weihbischof Rolf Lohmann mit uns auf dem Weg bleiben kann, orientiert an Papst Franziskus´ Wahlspruch: „Vergesst die Armen nicht!“

Kinder Aleppos brauchen Hilfe