Das ist Aktion pro Humanität e.V

_herbertDie Initiatoren der humanitären Arbeit in Benin sind die Ärztin Dr. Elke Kleuren-Schryvers und ihr 2006 verstorbener Ehemann Herbert Schryvers (links im Bild) aus Kevelaer am Niederrhein.

Von 1993 bis 1998 arbeiteten Elke und Herbert Schryvers mit ihrem Team unter dem Dach vom „Komitee CAP ANAMUR“. 1998 gründeten sie eine eigenständige, gemeinnützige Hilfsorganisation: Aktion pro Humanität e.V.

In Deutschland sind ausschließlich ehrenamtliche Mitgliederfür Aktion pro Humanität unermüdlich im Einsatz. Hier geht es darum, Spendengelder für die humanitäre Arbeit in Benin und im Niger zu sammeln.

Zu den Grundsätzen von Aktion pro Humanität zählt, dass kein Spendengeld an Regierungen gegeben wird. Hilfsgüter und Spendenmittel kommen nur in Zusammenarbeit mit den APH-Mitarbeitern vor Ort zur Verteilung und zum Einsatz. Projektaufwendungen werden von Ehrenamtlichen selbst getragen, so dass zwischen 96 und 98% des Spendenaufkommens in die Projekte fließen. Das bedeutet, dass die Verwaltungskosten maximal 2 bis 4 % betragen.

2001 wurde die Stiftung APH ins Leben gerufen, in deren Kuratorium neben Unternehmern und Stiftern auch medizinische Fachkapazitäten, wie Prof. Körfer, ehemals Herzzentrum Bad Oeynhausen sowie Personen des öffentlichen Lebens wie z.B. Dr. Barbara Hendricks (seit 1994 Mitglied des Bundestages, seit Dezember 2013 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vorher SPD-Bundesschatzministerin) und Dr. Helmut Linssen (seit November 2010 Bundesschatzmeister und Mitglied des Präsidiums derSDU), vertreten sind.

2002 wurde Aktion pro Humanität das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) zuerkannt. Das DZI vergibt dieses „Zeichen für Vertrauen“ nur nach gründlicher und kritischer Prüfung. Über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit hinaus gibt dieses Gütesiegel allen Spendern eine zusätzliche Sicherheit. Bisher wurde in jedem Folgejahr Aktionpro Humanität erneut dieses Vertrauen durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) ausgesprochen, erneut im Juli 2012.

Nach 11 Jahren Zuerkennung des Spendensiegels hat sich 2013 die Aktion pro Humanität entschieden, dies nicht weiter zu verlängern. Damit werden ganz erhebliche Verwaltungskosten eingespart. Wir haben es vorgezogen, das eingesparte Geld für die humanitäre Arbeit einzusetzen.