Die Aktiven der Stiftung Aktion pro Humanität

Dr. Elke Kleuren Schryvers,
Vorsitzende der Stiftung Aktion pro Humanität

Dr. Elke bei der Arbeitwohnhaft in Kevelaer am Niederrhein, ist Ärztin. Sie und ihr 2006 verstorbener Ehemann Herbert Schryvers sind seit 1993 die Initiatoren der humanitären Arbeit in Benin. Weit über 70 Projektreisen nach Benin und in den Niger haben dazu beigetragen, dass die Arbeit immer “nah an den Menschen” war. Nur die kontinuierlichen Projektaufenthalte machen es möglich, sich vor Ort immer wieder ein Bild zu machen von den Bedürfnissen der Menschen und von der Funktionalität des Projektes. Natürlich sind diese Projektaufenthalte auch die bedeutsamsten “energizer” und Stimulatoren, diese Arbeit fortzusetzen – glücklich mit einer immer größer werdenden Spenderschar am Niederrhein!

Denn die Niederrheiner wissen, dass im Projekt der Aktion pro Humanität Ihre Spende ein ganz wertvoller Beitrag zu Gesundheit und Leben der Menschen in Benin und im Niger ist.

Werner van Briel,
Vorsitzender Kuratorium Stiftung Aktion pro Humanität

Werner van BrielWerner van Briel betreut als Vorsitzender die Stiftung Aktion pro Humanität. Er wohnt in Uedem und hat schon viele Male – auch zusammen mit seiner Frau Marlen – die Projekte der Aktion pro Humanität bereist.

Die Aktion pro Humanität in der Gemeinschaft mit vielen, vielen treuen Spendern und einem ehrenamtlichen Team setzt sich dafür ein, dass für viele Menschen in Benin und im Niger in Westafrika die einfachsten Bedürfnisse des Lebens Wirklichkeit werden. Die Endrücke und Erlebnisse bei meinem ersten Besuch in Benin im Jahre 2000 haben mich überzeugt und aufgefordert, hierfür einen großen Teil meiner Freizeit einzusetzen!

“Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.” (Mahatma Gandhi)

Birgit C. Schryvers, stv. Vorsitzende

Birgit Cornelia SchryversBirgit C. Schryvers zählt sie zu den Gründungsmitgliedern der Aktion pro Humanität.

Birgit: “Nach der ersten Afrika-Reise 1995 stand für mich fest, dass ich mich für dieses Land Benin und seine Menschen engagieren möchte. Anfangs war es die dringend benötigte Basismedizin, dann waren es die Waisenhäuser, die Aids-Arbeit, die Betreuung unterernährer Kindern und Aids-Waisen … das Betätigungsfeld – und damit unser Projekt – wurde immer grösser. Und es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie viel mit privatem Engagement erreicht werden kann. Jeder von uns kann etwas tun! Wir alle arbeiten ehrenamtlich und finanzieren unsere Projektreisen selbst. Das führt bei APH dazu, das der Verwaltungsaufwand bei maximal 4 % liegt. Und daher können die APH-Spender sicher sein, dass Ihre Spende direkt zu den Menschen kommt.

Das Engagement von APH unterstütze ich weiterhin durch das Künstlerbündnis “Art for Africa”. Der Zusammenschluss von internationalen Künstlern dient der Förderung von Aidsarbeit, Brunnenbau und Krisenintervention. Die Kunstwerke werden auf der Homepage www.art-for-africa.de und auf Kunst-Ausstellungen gezeigt“.

Peter Tervooren, stv. Geschäftsführung

Porträt Peter TervoorenPeter ist Kevelarer. Er engagiert sich für die Aktion pro Humanität, da er den Menschen in Benin und im Niger helfen möchte, eine Lebens-Perspektive in ihrer Heimat zu realisieren.

„Der Frieden, sowohl in der Welt als auch hier zu Hause, ist mir seit meiner Jugend das größte Anliegen. Ich fände es unerträglich, in dem Bewusstsein leben zu müssen, sowieso nichts verändern zu können. Jeder kann etwas verändern!

Ich glaube, es ist unser aller Verpflichtung, zum Abbau der Gegensätze in der Welt beizutragen als Voraussetzung für den Frieden. Und so betrachte ich mein humanitäres Engagement bei APH und unsere Reisen nach Benin als kleinen Beitrag für den Frieden in der Welt.“

Dr. med. Johannes Kohler, stv. Vorsitzender des Kuratoriums

Dr. Johannes Kohler, Chirurg und Chef de missionIch habe schon vor 35 Jahren im Südchinesischen Meer die Flüchtlinge medizinisch versorgt, war später mit der Stand-By-League des Roten Kreuzes in Jordanien. Ich interessiere mich für andere Länder und helfe gern, wo es nötig ist. Ich kenne Elke Kleuren-Schryvers und das Benin-Projekt seit vielen Jahren. Vor zwei Jahren bin ich zum ersten Mal  dorthin gereist, um die Notwendigkeit und Machbarkeit einer chirurgischen Versorgung einzuleiten.

Dass wir jetzt mit einem ganzen Team in einem gut funktionierenden System dort etwas Neues anfangen und Einheimische ausbilden können, ist sinnvoll und nachhaltig. Das ist für mich das Wichtigste an der Entwicklungshilfe.

Beate Kohler

Beate KohlerIch unterstütze meinen Mann seit über 30 Jahren in seiner Arbeit, deshalb ist es für mich selbstverständlich, das auch in diesem Fall zu tun. Ich bin normalerweise für die Verwaltungsarbeit und Organisation zuständig und lasse mich überraschen, was ich als Nicht-Mediziner in Benin beitragen kann.

Ich war auch vor drei Jahren mit dabei und bin ganz und gar der Überzeugung, dass die chirurgische Versorgung für die Menschen in dieser ländlichen Gegend eine gewaltige Verbesserung der Lebenssituation bedeuten wird. Das ist nötig, und deshalb fahre ich mit.

Dr. med. Peter Kraus, Oberarzt Frauenklinik Josefinum Augsburg: 

Dr. Peter Kraus, GynäkologieIch bin Peter Kraus, Oberarzt in einem Geburtskrankenhaus. Ich war während meines Studiums in Kenia und träume davon, nun mal nicht nur als Lernender (und nehmender) , sondern als helfender und Gebender nach Afrika zu kommen.

Und ein bisschen bin ich schon im Tropenfieber…

 

Dirk Henricy
Dirk Henrcy, Leitnder OP-PflegerIch bin Dirk Henricy und Fachkrankenpfleger für Operationsdienst in leitender Position im Sankt Josef Hospital Xanten. Als Dr. Kohler mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte am Projekt -Chirurgie im Benin – als nachhaltiges humanitäres Projekt teilzunehmen, trat er bei mir offene Türen ein. Noch bevor ich wusste, wo genau Benin liegt und was die Aktion pro Humanität ist, bekam er meine Zusage und es erfüllte sich ein 30jähriger Wunsch, mich an einer solchen Massnahme und Projekt zu beteiligen.

Besonders toll für mich ist es, daß ich seit der ersten Planungsstunde dabei sein durfte und nun der Eröffnung des Chirurgiecontainer beiwohnen kann.“

Charly Möders:

Charly Möders, TechnikerAls Peter und Elke mich fragten, ob ich es mir vorstellen könnte mit nach Benin zu fahren, um einen OP Container anzuschließen, weil ein technisch versierter Allrounder immer gebraucht würde und ich ihrer Ansicht nach gut in das Team von pro Humanität passen würde, war ich sehr tief bewegt.

Nie hatte ich einen Gedanken daran verschwendet, eventuell einem Hilfseinsatz in die “ 3. Welt “ zu begleiten. Also erst mal Bedenkzeit – mit dem Ergebniss : Meine Frau und meine Kinder sagten mir ihre Unterstützung zu. Sahen es als Chance, etwas Gutes zu bewegen, sein eigenes Bewußtsein zu erweitern.

Angelika FedkeAngelika Fedke, wohnhaft in Kevelaer, ist beruflich als Haus- und Pflegedienstleitung tätig. Sie zählt zu den APH-Aktiven, die selbst im Projekt gearbeitet haben. Mit einem Jahr Beurlaubung arbeitete Angelika 2002 in der Krankenstation des Projektes in Gohomey.

Angelika: “Ich durfte miterleben, wie durch unser Mutter-Kind-Transmissionsschutzprojekt vielen Neugeborenen die HIV-Infektion erspart blieb. Seit dieser Zeit ‘schlägt mein Herz für Afrika’ und ich engagiere mich gern für die Aktion pro Humanität”. Den Freunde und Spendern der Aktion pro Humanität sagt Angelika: “Durch Ihre Spende können wir nachhaltige Hilfe leisten, unseren Mitmenschen etwas mehr Lebensqualität geben und ihnen das Gefühl vermitteln, nicht allein zu sein”.

Dr. Angelika Mosch-MesserichDr. med. Angelika Mosch-Messerich,
Chefärztin Radiologie und Nuklearmedizin, St. Willibrod-Spital Emmerich-Rees gGmbH

Nach meiner täglichen Beobachtung in einem jetzt schon vierzig Jahre währendem ärztlichen Berufsleben,  droht der Gedanke der Humanität, der caritas und des humanistischen Denkens zu einer Worthülse auf Sonntagsreden zu werden.

Ich hoffe, ich kann durch den Einsatz in Afrika dem in einem sehr bescheidenen  Ausmaß  wenigstens ein bisschen Entgegenwirken.

Dr. med. Wolfgang Paul, Clemens-Hospital, Geldern

Dr. Wolfgang Paul, AnästhesistMein Name ist Dr. Wolfgang Paul und ich bin als Anästhesist am Clemens-Hospital in Geldern tätig.

Ich finde es spannend, meinen vertrauten Beruf mal unter ganz anderen Umständen auszuüben. Außerdem ist da ein super Team unterwegs! Mit einigen der Mitreisenden habe ich lange Jahre zusammengearbeitet.

 

Judith WelbersJudith Welbers

Ich wohne in Moers. Bereits seit 2006 bin ich bei den “Aktiven” der APH.  Von 2004 bis 2006 war ich als zweite Projektleiterin in Gohomey/Benin für den sozialen Teil zuständig. Das bedeutete für mich:  2 Jahre im Projekt zu arbeiten, das heisst das Leben, Denken, Fühlen der Menschen hautnah mitzubekommen, ihre Sorgen und Ängste, aber auch ihre große Lebensfreude und Gelassenheit zu erleben. Das hat mich geprägt und sehr bereichert. So ist es für mich selbstverständlich, weiter für Aktin pro Humanität und die Menschen in Benin aktiv zu sein.

Den Freunden der APH möchte ich sagen: “Da ich selber 2 Jahre die Spendengelder vor Ort eingesetzt und verantwortet habe, weiss ich, dass sie auf vielfältige Weise zum Wohle der Menschen genutzt werden – Ihre Unterstützung kommt an!”

Dr. Elke Kleuren Schryvers

????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????Immer sind es die Menschen, die einem begegnen! Dort in Afrika und hier. Diese Begegnungen sind das große Geschenk dieses humanitären Tuns. Von den Menschen in Afrika lernte ich Mitleid von konstruktivem Mit-Leiden zu unterscheiden. Mit-Leiden, aus dem Handlung, Reaktion, Hilfe erwächst. Jede Projektreise wird hier zu einem neuen Impulsgeber.

Von den Menschen, die uns hier seit 20 Jahren begleiten, erfuhr ich ganz praktisch und oftmals sehr beeindruckend, was es konkret bedeutet, wenn man von „Menschen guten Willens“ redet.

So bereichert diese humanitäre Arbeit intensiv, öffnet den Geist und das Herz in besonderer Weise. Vertieft den Glauben, wo man doch denken könnte, dass er einem abhanden kommen könnte, in Anbetracht allen Elends, aller Not.

Die Dimension und Nuancierungen der Bedeutungen von Partnerschaft, Kooperation, Freundschaft, und auch die der Geschwisterlichkeit in unserer einen Welt erfährt man als Reaktionen und Entwicklungen des Verstandes, der Herzen und des Glaubens auf solche Begegnungen im Verlauf der Zeit.

 

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