Im Niger

Im ärmsten Land der Welt beträgt das Pro-Kopf-Einkommen immer noch weniger als ein Euro pro Tag. Wassermangel, fehlende schulische Ausbildung und medizinische Unterversorgung ist allgegenwärtig. Gerade die Ernährungssituation ist in der Trockenzeit bei vielen Menschen des Landes sehr kritisch.

Hinzu kommen – saisonal bedingt bei zunehmender Hitze, gepaart mit starken staubigem Wind – Meninigitis-Wellen, die von Burkina Faso aus auf das Land Niger übergreifen. Die Meningitis trifft vor allem die bereits unterversorgten Kinder sehr schwer, in vielen Fällen tödlich. Zwar finden staatliche Impf-Kampagnen statt, aber viele Menschen bleiben ungeimpft, weil die Impfstoffmengen und Logistik unzureichend sind.

Die APH unterstützt die Bistümer Niamey und Maradi und hat mit der Caritas im Niger einen hervorragenden, kompetenten und dynamischen Kooperationspartner gefunden. Der Generalvikar der Diözese Niamey, Père Laurent Lompo, hilft mit all seiner persönlichen Kraft und großem Engagement – und zwar religionsübergreifend.

Die drei wichtigsten Einsatzfelder von APH liegen in der Unterstützung bei den eklatantesten Probleme der Menschen: Durst, Hunger und gesundheitliche Unter-Versorgung.