Schülerhilfeprojekt

_sch_ler2Es gilt in der Waisenprojektarbeit generell, die noch bestehenden, aber überforderten „sozialen Netze“ der Großfamilie im dörflichen oder städtischen Milieu zu stärken. Dies ist nur mit materiellen und struktureller Hilfe möglich. Schon heute treffen wir in den Dörfern auf „Pflegemütter“, die neben ihren eigenen Kindern bis zu fünf andere Kinder verstorbener Eltern mitbetreuen – und dies trotz spärlichster Mittel.

Oberstes Ziel der Waisenbetreuung ist die Verhinderung weiterer Bildungsrückschritte sowie die Vermeidung von Kriminalität und aus der Not geborener Prostitution bei den Mädchen. Dieses Ziel gilt insbesondere bei der Aidswaisen-Betreuung. Letztere soll, um weiterer Stigmatisierung keinen Vorschub zu leisten, immer in die allgemeine Waisenproblematik integriert bleiben.

Schülerinnen und Schüler, die Waisen sind, aber in ihren Großfamilien wohnen können, erhalten materielle Hilfen für den Schulbesuch. Das kann die Schuluniform oder die Schultasche sein, meist ist es das Schulgeld inkl. der Schulspeisung, so dass einmal täglich eine warme Mahlzeit sichergestellt ist.