Zeittafel der Projektgeschehens

Regelmäßige Projektaufenthalte von deutschen Ärzten sichern die Ausbildung von afrikanischen Ärzten, die im Hospital und OP-Container arbeiten.
Schnelle Hilfsaktion für die Menschen im Niger, die von einer Hungerkatastrophe betroffen waren.
Der kleine Patient Akouegnon wird im Uniklinikum Essen zweimal operiert, nach einem halben Jahr konnte er nach liebenvoller Betreuung der Familie Pieper gesundet in seine Heimat Benin zurück.
Wir trauern um unseren Ziehvater, Dr. Rupert Neudeck ist tot – Juni 2016.
2016
Im Februar 2015 kann der OP-Container in Gohomey in Betrieb genommen werden. Nun ist es möglich, kleinere Operationen direkt vor Ort vorzunehmen. Einem Team von engagierten Helfern und unseren Spendern des Niederrheins sagen wir DANKE für Ihre Unterstützung.
Dringend benötigte Hilfe erreicht den Niger, die Menschen leiden – leider wieder einmal – unter Hunger und Meningitis.
2015
Benefiz Gala unter der Leitung von Steffi Neu wird mit Erfolg veranstaltet, um den OP-Container an der Krankenstation der APH realisieren zu können.
Der Flughafen Weeze erweist sich seit 2010 als treuer Begleiter und Förderer unseres Projektes.
2014
Der OP-Trakt im Busch wird geplant. Immer größer erweist sich die Notwendigkeit, die Krankenstation um einen kleinen Operationstrakt zu erweitern.
Steffi Neu, Redakteurin des WDR, wird als Botschafterin für die Aktion pro Humanität gewonnen. Wir freuen uns sehr.
2013
Im Winter / Frühjahr zeichnet sich im Niger eine neue Hungersnot ab. APH rief erfolgreich zur Unterstützung für dieses arme Land auf.
Im Projekt der Aktion pro Humanität werden 50 Mitarbeiter beschäftigt. In der Krankenstation werden rund 16.000 Menschen behandelt und in den Waisenhäusern leben 30 Waisenkinder.
Die neue Kapelle am Projektgelände wird in Betrieb genommen.
2012
Die APH-eigene Blutbank rettet Menschenleben.

Vierte Afrika-Wallfahrt in Kevelaer

Hilfe für Ostafrika: APH startet mit den Grünhelmen von Rupert Neudeck ein Projekt, um den von der Dürre-Katastrophe in Somalia betroffenen Menschen zu helfen und zu unterstützen.

5 weitere Brunnen können in Betrieb genommen werden. 12 funktionstüchtige Brunnen bedeuten sauberes Wasser für 250.000 Menschen.

Art for Africa wird ins Leben gerufen – ein Künstlerzusammenschluss, um die Projekte der Aktion pro Humanität nachhaltig zu unterstützen.

2011
Aktion pro Humanität wird 15 Jahre und bedankt sich bei seinen Spendern.

Hungersnot im Niger: APH startet Aktion, um die Menschen mit Getreide zu versorgen.

APH trifft Vorbereitungen zum Bau und Ausstattung einer Krankenstation im Niger.

Anfertigung von hydrogeologischen Gutachten zur Standortbestimmung der nächsten zu bauenden Brunnen.

Nach Überschwemmungen Cholera-Tote in Benin: APH leistet medizinische Hilfe und Unterstützung bei der Trinkwasseraufbereitung.

Allein 814 Bluttransfusionen wurden durchgeführt, begonnen hat ds Projekt 2005 mit 314 jährlichen Transfusionen.

Dritte Afrika-Wallfahrt mit Teilnehmern aus Afrika und Europa.

2010
„Ein Brunnen rettet Kinderleben“. Eine Initiative niederrheinischer Unternehmern, die gemeinsam mit APH im Niger Brunnen bauen, setzt ihre Arbeit fort und errichtet den siebten Brunnen.
Aktion Pro Humanität finanziert für eine Frauenkooperative von 40 Frauen eine Getreidemühle und sichert damit 40 Familien deren wirtschaftliches Überleben.

Die Krankenstation behandelt insgesamt rund 14.000 Patienten.

„Wallfahrt für Afrika – wir machen uns auf den Weg“. Ein Tag für Afrika am Niederrhein im Wallfahrtsort Kevelaer – schon zum zweiten Mal.

APH, action medeor und die Familie Seibt schliessen Nothilfe-Allianz für die Überschwemmungsopfer im Niger. 27 t Hilfsgüter erreichen das Land in der Sahelzone.

Eine Grundschule für 380 Kinder in Niamey, der Hauptstadt des Niger, wurde in Betrieb genommen.

2009
Fast 800 Aids Patienten befinden sich im medizinischen Controlling des Centre Medical Gohomey, 468 davon stehen derzeit unter antiretroviraler Aids-Tri-Therapie.

Der Gesundheitsminister des Landes Benin, Dr. Tshala, bestätigt dem Centre Medical Gohomey ein „Exzellenz-Zentrum für das gesamte des Landes Benin“zu sein.

Fertigstellung des Multi-Funktionsgebäudes, das mit Hilfe des Kooperationspartners „Entwicklungsförderungsverein Benin (EFB)“ mit Sitz im Saarland, errichtet worden ist.

Erscheinen des Buches von Dr. Elke Kleuren-Schryvers „Kinderleben in Afrika – kein Kinderspiel“

2008
Die Vergabe von Mikrokrediten an aidskranken Frauen zum Existenzaufbau wird intensiviert.

Die 11-jährige schwer herzkranke Francine wird in Deutschland im Herzzentrum von Bad Oeynhausen operiert und kehrt gesund in ihr Heimatland zurück.

Erfolgreiche Aufnahme der Telemedizin in Kooperation mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen

Ausbau des mobilen Labordienstes

2007
20.000 Menschen werden im CMG medizinisch behandelt.

250 Patienten erhalten die Aids-Tri-Therapie.

500 Menschen stehen im Aidsprogramm von APH.

Einrichtung einer lebenserhaltenden kleinen Blutbank.

Spezialisierung der Kinderkrippe in ein Überlebens-Zentrum für mangel- und unterernährte Kinder.

Inbetriebnahme des ersten Brunnens im Niger, der 20.000 Menschen mit Wasser versorgt.

Finanzierung und Bau eines weiteren Brunnens. Das Brunnenprojekt im Niger versorgt schon nahezu 50.000 Menschen.

Weltbank und APH organisieren die „Karavane für das Leben“ durch Westafrika mit dem Einsatz der mobilen Klinik.

Das 5. Afrika-Festival findet unter Beteiligung der beninischen Regierung statt.

Überreichung der Johanna-Sebus-Medaille an Dr. Elke Kleuren-Schryvers für ihr soziales Engagement in Westafrika.

2006
„Wir tun was“. Großangelegtes Schülerhilfe-Programm der NRZ, um insbesondere aidskranken Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Rund 900 Kindern profitieren davon.

Erster Besuch des Niger, um das Brunnenbauprogramm zu installieren.

2004 – 2005
Fertigstellung und Belegung des Waisenhauses III

Installation des CD4-Zellen-Diagnosegerätes CyFLow für die Aids-Therapie gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Göhde von der Universität Münster

Gründung der Aids Selbsthilfegruppe „Alolé –Alomé“, eine Initiative der Hilfe zur Selbsthilfe aidskranker Menschen

Beginn der Zusammenarbeit mit „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF)

Besuch des Projektes durch die beninische Gesundheitsministerin, Madame Seignon

Start des „Hausbesuchsprojektes“, Versorgung von aidskranken Menschen in ihren Dörfern

Umfangreiche Impfkampagnen, auch gegen Kinderlähmung

Zuerkennung des DZI-Spendensiegels

2003
Verhandlungen mit der beninischen Regierung zur Begründung einer deutsch-beninischen Aids-Allianz

Kooperation mit dem deutschen Medikamentenhilfswerk „action medeor“

Aids-Arbeit: Gruppen und Einzelaufklärungskampagnen, in denen mehr als 25.000 Menschen erreicht werden

Kostenlose HIV-Testungen

Beginn der Autohaemotherapie (Stabilisierung des Immunsystems aidskranker Menschen)

Neviraphine-Behandlung aidskranker Schwangerer, um das Risiko der HIV-Transmission auf das Neugeborene um rund 50 % zu senken

2002
Grundstücksbefestigung mit Anpflanzungen und Drainagesystemen zur Vermeidung von erheblichen Bodenerosionen in den Regenzeiten auf dem 1 ha großen Grundstück

Beseitigung des Sanierungsbedarfs an der Krankenstation (tropisches Klima mit beständiger Luftfeuchte von 70 – 80 %)

Räumliche Erweiterung mit Zusatz-Apotheke und Büro

Beginn der Aids-Aufklärungskampagnen in Dörfern und Kommunen

2001
Fertigstellung zwei weiterer Waisenhäuser. APH beherbergt 36 Vollwaisen (pro Haus 12 Kinder und eine Pflegemutter) und trägt sämtliche Kosten für den Lebensunterhalt der Kinder (Personalkosten, Lebensmittel, Kleidung, Schulgeld, Schulmaterialien, Medikamente etc.)2000
Eröffnung des ersten Waisenhauses gemeinsam mit dem Schirmherrn, Landrat Rudolf Kersting

Bauliche Weiterentwicklung des Gesamt – Projektes:

Bau einer Kinderkrippe für die teilstationäre Aufnahme von bis zu 20 mangel- und unterernährten Kleinkindern

Bau einer Vorschule / Kindergarten

Bau eines Verwaltungsgebäudes

Bau eines Wohnhauses für die Mitarbeiter im Projekt

1999
Bau des ersten Waisenhauses im Projekt „Jardin des Enfants“ (Garten der Kinder)1998
Bau zweier vierklassiger Grundschulen in der ländlichen Region rund um den Projektstandort Gohomey. 1996 – 1997
Im Frühjahr 1995 erfolgt das Richtfest, im Herbst 1995 die Eröffnung der Krankenstation1995
Projekt-Standort-Recherche und Kooperationsvereinbarung mit der beninischen Regierung.

Baubeginn für das Centre Médical Gohomey, die Krankenstation. Sie soll der medizinischen Basisversorgung von ca. 20.000

Menschen in ländlicher Umgebung in einem Grenzeinzugsgebiet von 300.00 Menschen dienen.

1993 – 1994